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Achtung: Wildtiere brauchen jetzt besonders viel Rücksicht

6. April 2017 von
Eine Ricke mit ihrem Kitz. Foto: Rolfes/DJV
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Region. Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit hat begonnen. Die Wildtiere ziehen ihren Nachwuchs groß. Wer mit seinem Hund in Wald und Flur unterwegs ist, sollte seinen Bello nicht von der Leine lassen und die Tierwelt nicht stören.

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Der Deutsche Jagdverband (DJV) informiert in einer Broschüre darüber, wie man sich in den Monaten zwischen April und Juli in der Natur verhalten sollte.

Ganz wichtig: Spaziergänger werden gebeten, auf den Wegen zu bleiben. Wildtiere würden sie dann nicht als Gefahr wahrnehmen. Die Flucht kostet trächtige Rehe oder Hirsche besonders viel Kraft; sie sind stressanfälliger, Fehlgeburten drohen. Die Tiere sind aufgrund der Trächtigkeit nicht schnell genug, um vor freilaufenden Hunden zu flüchten und können deshalb elendig zu Tode gehetzt werden.

Ist streunenden Haustieren schutzlos ausgeliefert: Ein junger Feldhase. Foto: Rebstock/DJV

Wenn die freilaufenden Hunde die Verstecke von Tierbabys entdecken, ist es meist um die Kleinen geschehen.
Sollte der Streuner allerdings an eine Wildschweinmutter geraten, die ihre Frischlinge verteidigt, hat er schlechte Karten. Die Tiere sind sehr wehrhaft und ohne weiteres in der Lage, auch großen Hunden tödliche Verletzungen zuzufügen.

Der DJV ruft übrigens Geocacher dazu auf, in den Abendstunden Rücksicht auf die Tiere zu nehmen und sie nicht bei der Futtersuche zu stören.

Hecken bitte nicht zur Brutzeit schneiden

Der NABU appelliert an die Gartenbesitzer, Pflegeschnitte an Hecken nach Möglichkeit nicht in der Hauptbrutzeit der Vögel – von März bis Juni – durchzuführen. Vom 1. März bis 30. September sind Fällungen und Schnittmaßnahmen im öffentlichen Raum ohnehin rechtlich untersagt, denn dann bauen die Piepmätze ihre Nester und ziehen die Brut groß. 

Hier geht es zum Flyer des DJV.

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