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Beleidigung und Provokation endet in Verfolgungsjagd

8. Januar 2018 von
Symbolfoto: Alexander Panknin
Salzgitter. Zuerst missbrauchte ein 51-jähriger Salzgitteraner mehrfach die Notrufnummer der Polizei Lebenstedt, um die Beamten zu beleidigen. Doch scheinbar reichte ihm das nicht aus, anschließend provozierte er Beamte der Polizei Hildesheim zu einer Verfolgungsjagd, die erst von einem mutigen Anwohner beendet werden konnte.

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Wie Kristin Schuster, Pressesprecherin der Polizei Hildesheim, auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilte, habe der 51-jährige Salzgitteraner bereits in der vergangenen Nacht mehrfach den Notruf der Polizei Lebendstedt angerufen und die Beamten beleidigt. Daraufhin sei bereits ein Verfahren wegen Missbrauch des Notrufes sowie eines wegen Beleidigung eingeleitet worden.

Doch das scheint dem Mann nicht gereicht zu haben. Um 6 Uhr sei er mit einem geliehenen roten Volkswagen auf den Parkplatz der Polizei gefahren, hätte mehrfach gehupt und sei anschließend wieder weggefahren. Anschießend seien weitere Anrufe mit Beleidigungen eingegangen, berichtete Schuster weiter.

Mann provozierte Verfolgungsjagd

Eineinhalb Stunden nach diesen Vorfällen sei das Fahrzeug in Algermissen im Landkreis Hildesheim von der Polizei entdeckt worden. Nachdem der Fahrer die Polizei sah, habe er sein Fahrverhalten „verkehrsgefährdend“ geändert, beschrieb Schuster. So habe er in den Gegenverkehr gelenkt, sei mit erhöhter Geschwindigkeit eng an Bushaltestellen, an denen auch Kinder warteten, vorbeigefahren, habe das Licht ausgeschaltet oder sei rückwärts auf die verfolgenden Polizeibeamten zugefahren, zählte die Pressesprecher die unzähligen Vergehen auf.

Anwohner beendet das Spektakel

Etwa 30 Minuten sei die Verfolgungsjagd ohne erkennbares Ziel durch verschiedenen Orte gegangen. Erst ein Anwohner, der eine Straße mit seinem Fahrzeug blockierte, konnte den 51-Jährigen stoppen.

Nach der Festnahme gab der Fahrer lediglich an, dass er Beziehungsprobleme habe, zu der eigentlichen Tat wollte er sich nicht äußern. Mittlerweile sei er einem Arzt vorgeführt worden, zu möglichen Ergebnissen konnte Schuster jedoch nichts sagen.

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