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Das Handwerk blickt zuversichtlich auf das kommende Jahr

29. Dezember 2016 von
Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade blickt auf das Jahr 2017. Foto:
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Region. Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer rechnet 2017 mit einer Fortsetzung der guten Entwicklung.

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„Die konjunkturelle Lage des regionalen Handwerks ist unverändert gut und die Binnennachfrage dürfte stabil bleiben“, sagt Sudmeyer. Für 2016 rechnet das Handwerk mit einem Umsatzplus um drei Prozent. Diese Prognose will das Handwerk trotz höherer Zuwächse in den vergangenen Quartalen allerdings nicht auf 2017 übertragen. Der Grund: Das Handwerk arbeite bereits jetzt an der Grenze seiner Kapazitäten. „Wir rechnen daher mit einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent“, so Sudmeyer.

Neuer Höchstwert

Das Geschäftsklima im Handwerk des Kammerbezirks hatte in der zweiten Jahreshälfte mit 78 Indexpunkten einen neuen Höchstwert erreicht. Damit wurde der Spitzenwert des Vorjahres nochmals um vier Punkte überschritten. Etwa 95 Prozent der Handwerksbetriebe waren nach der Herbstumfrage zur Konjunktur mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Auch die Bereitschaft, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, sei hoch. „Ein leichter Zuwachs von 0,5 Prozent bei der Beschäftigtenentwicklung ist am Jahresende durchaus realistisch“, ist der Hauptgeschäftsführer optimistisch. Es sei jedoch in vielen Fällen schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden.

Spürbar gestiegen sei der Anteil der Betriebe mit einem Auslastungsgrad ihrer Kapazitäten zwischen 80 und 100 Prozent. In der Regel gilt ein Auslastungsgrad von mehr als 80 Prozent als gut. Besonders positiv entwickelt hat sich das Bau- und Ausbauhandwerk. Steigender Bedarf an Wohnraum und ein weiterhin niedriges Zinsniveau werden laut Sudmeyer auch 2017 für eine hohe Baunachfrage sorgen.

Sorgen bereiten den Unternehmen neben dem Mangel an Fachkräften vor allem hohe Zusatzbelastungen. „Handwerksunternehmen sind in den letzten Jahren mit immer mehr Einzelbelastungen konfrontiert worden“, erklärt Sudmeyer. Neben dem Rundfunkbeitrag und der Gebührenpflicht für Regelkontrollen bei der Lebensmittelüberwachung gehöre dazu auch die EEG-Umlage, die 2017 erneut ansteigt. Zudem drohe im neuen Jahr, dass trotz aller Proteste aus dem Handwerk auf Landesebene die Weichen für die Erhebung von kommunalen Tourismusabgaben gestellt werden. Dabei seien vielmehr gezielte Entlastungen erforderlich, um die Investitionsnachfrage der Unternehmen zu erhöhen. „Dafür werden wir auch im kommenden Jahr weiter eintreten “, so Sudmeyer.

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