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Generationswechsel an der Spitze des CDU-Vertriebenenverbandes

12. November 2017
Neuer Landesvorstand der OMV-Niedersachsen (v.l.): Keti Langrehr, Sigmar Harzmann, Susanne Winkelmann, Heiko Schmelzle, Helmut Sauer, Paul Derabin, Peter Winkler, Helge Kahnert und Kurt Müller. Auf dem Bild fehlen: Dr. Michael Adam, Rudolf Götz MdL, Editha Lorberg MdL, Sönke Alexander Siegmann und Rosemarie Volger.
Hannover/Salzgitter. Auf der gestrigen Landestagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU in Niedersachsen wurde der 29-jährige Spätaussiedler Paul Derabin, Ratsherr der Stadt Laatzen, zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU hervor.

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Dabei erhielt er bis auf eine Enthaltung sämtliche Delegiertenstimmen. Nach 38-jähriger Amtszeit hatte der bisherige Vorsitzende, der ehemalige langjährige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel, Helmut Sauer (Salzgitter), diesen Generationswechsel gewünscht. Einstimmig wählten die Delegierten Sauer zum Ehrenvorsitzenden der Landesvereinigung.

Sachlich fundiert und gleichzeitig mit einem sehr persönlichen Blick auf die Lebensleistung Helmut Sauers gestaltete der ehemalige niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann seine Ansprache. Dabei umriss er auch die Forderungen aus dem Bereich der Vertriebenen und Aussiedler an die zukünftige Landesregierung, insbesondere im Bereich des grenzüberschreitenden Austausches, der Vertriebenen-Kulturarbeit sowie der Erinnerungspolitik. Die Patenschaft Niedersachsens über Schlesien und die Schlesier sowie der Schlesische Kulturpreis würden hierfür ein gutes Fundament bieten.

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