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Modellprojekt: Stadt will Tempo-30-Zonen einrichten

19. Dezember 2017 von
Die Stadt möchte an einem Modellprojekt des Landes teilnehmen, dass die Einrichtung von sechs neuen Tempo-30-Zonen im Stadtgebiet vorsieht. Symbolfoto: Alexander Panknin
Salzgitter. Die Stadtverwaltung wird dem Rat auf seiner Sitzung am morgigen Mittwoch vorschlagen, am Modellprojekt für Tempo-30-Zonen teilzunehmen.

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Hintergrund: Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat ein Modellprojekt ins Leben gerufen. Abweichend von der Regelgeschwindigkeit auf Hauptverkehrsstraßen (einschließlich Bundes- und Landesstraßen), können Kommunen in bestimmten Abschnitten Tempo 30 anordnen. Die dadurch hervorgerufenen Auswirkungen und Veränderungen in Luft, Lärm, Verkehrssicherheit und Verkehr werden drei Jahren lang wissenschaftlich begleitet und untersucht.

Die Kommunen sind aufgefordert bis zum 31. Januar 2018 Streckenabschnitte zu melden, die dem Kriterienkatalog des Landes entsprechen. „Zu den vorzugsweisen Kriterien gehören unter anderem ein durchschnittlicher Verkehr von mindestens 5.000 Kraftfahrzeugen pro Tag, aktuelle Verkehrskonzepte, Unfalldaten sowie eine durchgehende Randbebauung“, heißt es in dem Beschlussvorschlag der Stadt. Der ausgewählte Streckenabschnitt muss mindestens 500 Meter lang sein. Außerdem muss ein ein Ratsbeschluss zur Teilnahme am Modellprojekt vorliegen. „In einem festgelegten Ranking wird das Ministerium eine Auswahl geeigneter Straßenabschnitte aus den Vorschlägen der Kommunen auswählen“, so die Verwaltung.

Folgende Straßen will die Verwaltung anmelden:
1. Lebenstedt: Berliner Straße
2. Thiede: Frankfurter Straße
3. Bad: Burgundenstraße / Breite Straße (von Braunschweiger Straße bis Elbestraße)
4. Salder: Vor dem Dorfe / Gerichtsweg
5. Gebhardshagen: Lobmachtersenstraße / Am Dorfrand (südlicher Abschnitt)
6. Lebenstedt: Feldstraße / Schäferkamp

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