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Nachhaltigkeit in Unternehmen als Wirtschaftsfaktor

6. September 2017
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Symbolbild: pixabay
Umweltschutz und Nachhaltigkeit stellen für Kunden eines Unternehmens einen immer größer werdenden Faktor dar. Nicht selten wird auch von diesem Punkten abhängig gemacht, ob man einem Unternehmen weiterhin die Treue hält.

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Studien haben ergeben, dass Unternehmen, die sich diesen Werten verpflichtet fühlen, sogar erfolgreicher auf dem Markt sind. Schon allein das sollte ein Grund sein, dass man seinen Betrieb auf die neuen Gegebenheiten hin anpasst.

Was versteht man unter Nachhaltigkeit?

Würde man in einer x-beliebigen Runde nach der Definition des Begriffes Nachhaltigkeit fragen, bekäme man am häufigsten diese Antwort: Das Nachhaltigkeit bedeutet, mit natürlichen Ressourcen so schonend wie möglich umzugehen, um die Umwelt zu schützen. Dabei hat sich die Definition in den letzten Jahren erweitert. Heute zählt nicht mehr nur der Schutz der Umwelt unter Nachhaltigkeit. Auch ethische und soziale Faktoren im Umgang mit Zulieferern und Kunden werden unter dem Begriff Nachhaltigkeit gebündelt. So würde wahrscheinlich kein Verbraucher auf die Idee kommen, ein Unternehmen als Nachhaltig zu bezeichnen, wenn es seine Produkte in Niedriglohnländer unter katastrophalen Bedingungen produzieren lässt. Da kann im Unternehmen selbst, das Thema Umweltschutz noch so sehr in den Vordergrund rücken.

Unternehmen die den Schritt zur Nachhaltigkeit vollzogen haben

Startups haben hier einen Vorteil gegenüber Unternehmen, die schon seit längeren in einem Markt tätig sind. Diese können ihre Geschäftsprozesse bereits bei der Gründung auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. In etablierten Unternehmen müssen zu bewährten Arbeitsprozessen oft erst Alternativen gefunden und diese dann umgesetzt werden. Doch auch das ist möglich, wie zahlreiche erfolgreiche Beispiele zeigen.

Das im B2B-Bereich aktive Unternehmen Kaiser+Kraft versorgt seine Kunden mit Betriebs-, Lager- und Büroausstattung. Das etablierte Nachhaltigkeitskonzept basiert dabei auf den Faktoren Ökonomie, Ökologie und soziales Umfeld. Das Qualitätsmanagement für den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt entspricht verschiedenen ISO-Normen und im sozialen Bereich engagiert sich das Unternehmen beispielsweise für Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderung oder für ein benachbartes Flüchtlingsheim.

Das Düsseldorfer Unternehmen Henkel steht als Hersteller von Waschmitteln, Klebstoffen und anderen Produkten besonders im Fokus, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Dazu kommt, dass das Unternehmen seit mehr als einem Jahrhundert auf dem Markt aktiv ist. Dementsprechend musste die Umgestaltung der Produktion organisiert werden. Das Unternehmen verfolgt dabei mehrere Ziele, die unter einer zentralen Struktur organisiert werden. Zum wird die Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs sowie der Ausstoßung von CO2-Emissionen und die Verwertung von Abfällen fokussiert. Außerdem werden Materialien wie etwa Palmöl aus nachhaltigen Anbau in den Produkten verwendet.

Auch Einzelhandelsunternehmen, wie die Rewe Group setzen gezielt auf Nachhaltigkeit. Hier setzt man in Zukunft auf Einkaufsmärkte, bei denen der Energieverbrauch um 50 Prozent reduziert ist und die CO2-Neutral betrieben werden. Außerdem wird die Abwärme der Kühlräume zur Heizung der Märkte verwendet und der Fuhrpark auf spritsparende Fahrzeuge umgestellt, wobei die Fahrer ständig Spritspartraining absolvieren. Diese beiden Beispiele zeigen, dass auch große Unternehmen den Schritt zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen vollziehen können.

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