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Strahlenschutz: Wo und wie? – Das Bundesamt informiert

11. April 2017 von
So sieht die neue Broschüre vom Bundesamt für Strahlenschutz mit dem Thema "Schwerpunkt Strahlenschutz" aus. Grafik/Foto: BfS/Quermedia GmbH/Alexander Panknin
Salzgitter. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat vor einer knappen Woche eine Informationsbroschüre zum Thema Strahlenschutz veröffentlicht. Pressesprecher Jan Henrik Lauer erklärte regionalHeute.de, was es damit auf sich hat und was die Ziele sind.

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Die Broschüre „Schwerpunkt Strahlenschutz“ soll in der Öffentlichkeit das Wissen um Strahlung und mögliche Risiken vermitteln, so Lauer. Obwohl Strahlung Teil der Umwelt sei, sei sie ein abstrakter Begriff, da sie nicht mit den Sinnen wahrgenommen werden könne. Deswegen seien die Bürger auf verlässliche Informationen von staatlichen und wissenschaftlichen Institutionen angewiesen, wenn es um den Schutz der Gesundheit ginge. 

Themen wie die Auswirkungen vom radioaktiven Edelgas Radon, Strahlenschutz in den eigenen vier Wänden, Rückbau von Kernkraftwerken, die richtige Reaktion auf einen radioaktiven Vorfall und Strahlenschutz in der Medizin werden auf den 60 Seiten angesprochen. 

Natürliche und künstliche Strahlenquellen in der Umgebung der Bürger werden erklärt. Durch die Wissensvermittlung sollen Diskussionen aber auch versachlicht und Ängste genommen werden, die allzu häufig in Verbindung mit dem Thema Strahlung entstehen. 

„Wahrnehmung und Realität fallen auseinander“

Medizinische Strahlenanwendungen machen in Deutschland den größten Teil der Strahlenbelastung aus. Die Nutzung der Kernenergie sei in Verbindung mit Radioaktivität allerdings weitaus präsenter, so Lauer. Auch natürliche Quellen seien den Bürgern weniger geläufig. Die Belastung durch Radon in Wohnhäusern sei nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. 

Das BfS möchte sein Verständnis als Gesundheits- und Verbraucherschutzbehörde stärken und mit der Arbeit das Bewusstsein im Umgang und bei der Bewertung von Strahlung und Risiken verbessern, heißt es im Vorwort von Wolfram König, Präsident des BfS. 

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