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Suchthilfe Salzgitter sagt exzessivem Medienkonsum den Kampf an

9. April 2018
Logo: Salto Suchthilfe Salzgitter
Salzgitter. Bei der Salto Suchthilfe fällt der Startschuss für das „reset!-Projekt“! Ab dem 16. April bietet die Fachstelle gezielt Beratungsangebote zum Thema „Exzessiver Medienkonsum“ in Salzgitter-Lebenstedt (Berliner Str. 78) und Salzgitter-Bad (Friedrich-Ebert-Str. 57) an. Das teilt die Salto Suchthilfe Salzgitter mit.

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Dabei richtet sich die Beratung an Jugendliche und Erwachsene, die sich Klarheit über ihren Umgang mit Onlinemedien verschaffen möchten oder Hilfe für ihren Umgang damit suchen. Aber auch Angehörige oder Bezugspersonen, wie zum Beispiel Lehrer, können sich an die Salto wenden.

Mit dem Projekt reagiert die Fachstelle auf die steigende Relevanz des Themas „Medienabhängigkeit“. In Niedersachsen gelten immerhin 50.000 Menschen als internetabhängig, darunter zirka 23.000 der 14-24-Jährigen. Koordiniert wird das Projekt von der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen, zudem wird es von der Medizinischen Hochschule Hannover evaluiert. Die Salto Suchthilfe Salzgitter bekam die Möglichkeit neben 15 weiteren Standorten in Niedersachsen an diesem Projekt teilzunehmen. Fachstellen, die schon seit letztem Jahr das Beratungsangebot vorhalten, berichten von einer starken Nachfrage.

PC, Internet und Smartphones sind mit ihren vielfältigen, nützlichen und teilweise auch faszinierenden Möglichkeiten Teil unseres Alltags geworden. Problematisch wird es dann, wenn eine exzessive Mediennutzung zur Vernachlässigung von Schule und Beruf, zu schweren Konflikten innerhalb der Familie oder sogar zu körperlichen und psychischen Beschwerden führt. Immerhin weisen viele Internetanwendungen und Computerspiele Merkmale auf, die den Nutzer stark an die Online-Angebote binden: ständige Verfügbarkeit, Kontakt zu anderen, Erleben von Erfolg/Kontrolle/Zugehörigkeit oder auch Glücksspielelemente.

In der Beratung wird zunächst das Ausmaß des Problems bestimmt. Darauf aufbauend können individuelle Problemlösungen und Handlungsstrategien erarbeitet werden. Bei Bedarf kann in eine ambulante oder stationäre Therapie vermittelt werden.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden sich auf der Internetseite der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen: www.nls-online.de

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