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Thrombose-Spritze vergessen? – Staatsanwaltschaft ermittelt noch

8. Februar 2018 von
Die Pflegerinnen sollen es versäumt haben, dem Mann Thrombose-Spritzen zu verabreichen. Symbolfoto: pixabay
Salzgitter. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft Braunschweig werde seit Mitte Dezember gegen zwei Pflegerinnen aus dem Helios Klinikum wegen fahrlässiger Tötung ermittelt (regionalHeute.de berichtete).

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Den Frauen werde vorgeworfen, dass sie einem Patienten nach einer Operation keine Thrombose-Spritze gegeben hätten. Dieser soll etwa zwei Wochen später an einer Lungenembolie, die zu Herzversagen führte, gestorben sein. Wie der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig Sascha Rüegg auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, könne er zu den einzelnen Ermittlungsschritten in dem Verfahren zur Zeit keine Auskunft geben. „Die Ermittlungen dauern noch an“, so Rüegg.

Opfer der Messerstecherei von Gebhardshagen

Bei dem Mann handelte es sich um das Opfer einer Messerstecherei, die sich in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai in einer Kneipe in Gebhardshagen ereignete. Nach Informationen der Polizei wurde der Mann schwerverletzt in das Klinikum Helios eingeliefert, wo er operiert worden ist. Am 8. Juni ist der 30-Jährige dann nach einem akuten Herzversagen aufgrund einer Lungenembolie verstorben.  Der Täter, der den Mann in der Nacht mit einem Messer angegriffen hatte, ist vom Landgericht Braunschweig zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden (regionalHeute.de berichtete).

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