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Verkeimtes Trinkwasser: Stadt äußert sich zu privaten Proben

10. Januar 2017 von
Bevölkerung möchte eigene Wasserproben entnehmen. Symbolfoto: Alexander Panknin
Salzgitter. Seit Wochen kämpfen betroffene Stadtteile mit verkeimtem Trinkwasser. Die Stadtwerke WEVG haben nach anfänglichen Erfolgen nun doch wieder eine Abkochempfehlung aussprechen müssen. Bürger wollen jetzt eigene Proben entnehmen lassen - die Stadt bezieht dazu Stellung.

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Bereits seit der Vorweihnachtszeit leben die Menschen in den Stadtteilen Groß Mahner, Ohlendorf, Beinum, Flachstöckheim und Lobmachtersen mit der Empfehlung der Stadt und der WEVG, Trinkwasser vor der Benutzung abzukochen.

Der Unmut der Betroffenen ist nun so groß geworden, dass eine eigene Facebook-Gruppe zum Thema eröffnet wurde. Um endlich für Klarheit zu sorgen, will man eigene Proben entnehmen lassen.

Kritisch sei das mit Keimen belastete Trinkwasser hauptsächlich für Kinder und ältere Menschen, so informierte auf Anfrage von regionalHeute.de Christine Trowitzsch, Sprecherin der HELIOS Kliniken. Krankheitsfälle, die sich direkt auf den Konsum von Wasser aus den betroffenen Gebieten zurückführen ließen, sind bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

In einer offiziellen Stellungnahme dazu heißt es:

Das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter weist darauf hin, dass für die Trinkwasser-Untersuchungen und -Entnahmen nur akkreditierte Probenehmer vom Niedersächsischen Sozialministerium zugelassener Labore anerkannt werden. Die Ergebnisse von anderen Anbietern von Trinkwasseruntersuchungen können vom Gesundheitsamt nicht anerkannt werden. 

Alle anerkannten Labore finden Sie auf der Internetseite des Landesgesundheitsamtes:

Liste von anerkannten Laboren

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