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Vorsicht: Greifvögel attackieren Waldbesucher

9. Mai 2017
Stolz, schön, aber gefährlich! Das Niedersächsische Forstamt warnt vor Übergriffen durch Mäusebussarde. Symbolfoto: Eike Mross
Salzgitter. Im Salzgitter-Höhenzug zwischen Gebhardshagen und Lichtenberg ist derzeit bei Waldspaziergängen besondere Achtung geboten. Das Mäusebussardpärchen, welches bereits im letzten Jahr mit seinen Angriffen mediale Aufmerksamkeit erfuhr, ist wieder da.

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In den letzten Tagen wurden wieder einige Waldbesucher Opfer von Angriffen des Greifvogel-Paares. Es wird vermutet, dass der männliche Bussard zurzeit sein Nest und das Weibchen mit der Brut verteidigen möchte. „In der Regel handelt es sich dabei um sogenannte Scheinangriffe„, erklärt das Niedersächsische Forstamt Liebenburg und bittet die Waldbesucher in der nächsten Zeit mit wachsamen Augen das Waldstück im Salzgitter-Höhenzug zu nutzen. Falls es zu einem Scheinangriff kommen sollte, ist es ratsam, wieder in die Ausgangsrichtung zurückzuweichen und mit Armen und Händen Kopf und Gesicht zu schützen.

Schutzinstinkt nur für kurze Zeit

Vorfälle mit brütenden Greifvögeln kommen in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft immer wieder vor, laut Forstamt. Mäusebussarde gehören zu den Taggreifvögeln. Sie sind gut an den Menschen angepasst. Als bekannte Kulturfolger brüten sie häufig an Waldrändern und in kleineren Feldgehölzen. In der Regel legen sie Mitte März bis Mitte April zwei bis drei Eier. Ab Mitte Mai schlüpfen die Jungvögel, die in dieser Zeit stark von ihren Eltern beschützt werden. Nach etwa zwei bis drei Wochen nimmt der starke Schutzinstinkt der Eltern ab. So dass ab Ende Juni das Waldgebiet im Salzgitter-Höhenzug zwischen Gebhardshagen und Lichtenberg wieder normal genutzt werden kann.

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