AfD kritisiert: Kein öffentlicher Bolzplatz mehr in der Stadt

13. September 2019
Die AfD wünscht sich mehr Bolzplätze in Gifhorn. Symbolbild: Pixabay
Gifhorn. Anlässlich einer schriftlichen Anfrage der AfD-Ratsfraktion bezog die Verwaltung vergangenen Dienstag im Bauausschuss Stellung zur Situation öffentlicher Ballspielplätze im Stadtgebiet. Dabei ging es um den Planungsstand hinsichtlich des neuen Bolzplatzes an der Carl-Diem-Straße und um den Ballspielplatz auf dem Gelände der Freiherr-vom-Stein Schule. Die AfD Kreistagsfraktion berichtet in einer Pressemitteilung.

Dazu der jugendpolitische Sprecher der Gifhorner AfD Ratsfraktion Robert Preuß: „Ich glaube, bis vergangenen Dienstag war der Politik gar nicht bewusst, dass wir momentan keinen öffentlich bespielbaren Bolzplatz mehr im Stadtgebiet haben“, so AfD Ratsherr Robert Preuß. Umso erfreulicher sei es, dass man im Ausschuss zugesichert habe, dass im Frühjahr 2020 der neue Ballspielplatz an der Carl-Diem-Straße fertiggestellt soll, nachdem der alte Bolzplatz dort weichen musste.

„Gerne würden wir auch den Ballspielplatz an der Freiherr-vom-Stein-Schule unseren sportbegeisterten Gifhornern zur Verfügung stellen, dagegen stellt sich jedoch die Verwaltung. Die Befürchtung, es könne dort zu Lärmbelästigung und Vandalismus kommen, können wir nur bedingt nachvollziehen. Verantwortungsgefühl für den öffentlichen Raum erlernt man durch Verantwortungsübertragung. Wir brauchen noch mindestens einen öffentlichen Bolzplatz im nördlichen Stadtgebiet“, argumentiert der Ratsherr. Es gebe diverse Fördermöglichkeiten, fügt er hinzu: „Man muss es nur politisch wollen.“ Neben dem Freizeitwert spielen laut Preuß hierbei auch soziale Aspekte eine Rolle: „Solche öffentlichen Orte stärken das Miteinander zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung. „Müsste ich mich heute entscheiden zwischen einem neuen Bolzplatz oder einem weiteren Jugendsozialarbeiter, ich würde für den Bolzplatz stimmen“, so Preuß abschließend.

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