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AOK übernimmt HPV-Impfung für Jungen

3. Juli 2018
Die Impfung sollte idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr durchgeführt werden. Foto: AOK
Salzgitter. Jungen ab neun Jahren können künftig vorbeugend gegen krebsauslösende humane Papillomviren (HPV) geimpft werden. Als eine der ersten Krankenkassen übernimmt die AOK Niedersachsen ab sofort die Kosten dieser Schutzimpfung in voller Höhe und ohne Altersbegrenzung. Das teilt die AOK mit.

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„Infektionen mit Papillomviren sind meist nur vorübergehend und verlaufen oft ohne Symptome. Es kann aber zu einem chronischen Verlauf der Infektion kommen, wodurch Zellveränderungen hervorgerufen werden. Dies kann zu Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen oder einem Karzinom bei Jungen führen“, informiert Thorsten Voegelin, Marktbereichsleiter der AOK Salzgitter. Für Mädchen ist die HPV-Impfung bereits seit einigen Jahren Standard und wird in Niedersachsen über 58.000 Mal jährlich in Anspruch genommen.

Infektionen mit humanen Papillomviren treten weltweit auf und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheitserregern. Die Impfung sollte daher idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr durchgeführt werden. „Auch wenn dieser noch in weiter Ferne liegt, ist eine frühzeitige Impfung empfehlenswert, um einen möglichst vollständigen Impfschutz zu erzielen“, erläutert Voegelin.

Die Kosten betragen pro Einzelimpfung rund 170 Euro (ein vollständiger Impfzyklus besteht aus zwei bis drei Impfungen) und werden gegen Vorlage der ärztlichen Originalrechnung im AOK-Servicezentrum komplett erstattet.

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