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Bernd Althusmann besucht Industrie in Salzgitter

8. Juli 2018 von
v.l. MdB Carsten Müller, Alara Huppertz, Christoph Plett, Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen MdL Dr. Bernd Althusmann, MdL Oliver Schatta, Kreisvorsitzende der CDU Salzgitter und Ratsherrin der Stadt Salzgitter Andrea Kempe, Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion der Stadt Salzgitter Thomas Huppertz. Fotos: Rudolf Karliczek
Salzgitter. Am gestrigen Samstag nutzte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann die Sommerpause in Hannover und besuchte Betriebe der Industrie in Salzgitter, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen.

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Bei seinem Besuch führten örtliche CDU-Politiker ihren Landesvositzenden zu Volkswagen, Salzgitter AG, MAN Watenstedt, Alstom, Cargill, Hafen und zum kürzlich gekippten Planungsgebiet des interkommunalen Gewerbegebiets zwischen Salzgitter und Braunschweig.

Althusmann hat sich vor Ort einen, wie er sagt, „starken Überblick“ über die industriepolitischen Herausforderungen dieser Regionverschafft. Dies geschah auf Einladung seiner hiesigen CDU-Kollegen. Im Rahmen seiner Sommer-Tour versucht Althusmann sich so in den einzelnen Regionen Niedersachsens Anregungen für seine Landespolitik zu holen, die besonderen Herausforderungen zu sehen und dies auch im Hinblick auf die Landwirtschaft zu betrachten – dies sei besonders wichtig, gerade in einer Stahlregion wie Salzgitter.

Interkommunales Gewerbegebiet

Bernd Althusmann verschafft sich einen Überblick über die Industrie in der Region.

Ein besonderer Punkt auf der Agenda war auch die kürzlich gescheiterte Planung des interklommunalen Gewerbegebiets zwischen Salzgitter und Braunschweig.

Als Landespolitiker sehe Althusmann selbstverständlich immer die Entwicklungsmöglichkeiten einer Region im Vordergrund, andererseits hätte er auch durchaus Verständnis für die Bürger, die in einem solchen Gewerbegebiet weitere Belastungen ihres Lebensraums sehen.

Dies müsse man genauestens abwägen und es bliebe abzuwarten, wie die Entwicklung hier diesbezüglich weitergeht. Allerdings stehe ihm als Landespolitiker eine kommunalpolitische Bewertung nicht zu. Seine Parteifreunde hätten ihm erklärt, warum die CDU in Salzgitter für dieses Projekt sei und dass man die politische Pattsituation bedauere. (Bei der Abstimmung stand es 20 zu 20 bei einer Enthaltung.)

Sein Fazit: Auch zukünftig ginge es darum die industriepolitischen Stärken hier in der Region in den Vordergrund zu stellen. Dabei müsse man die Menschen bei Veränderungen allerdings immer mitnehmen, dies besonders im Bereich der Digitalisierung.

Wichtig sei es auch der Landwirtschaft vor Ort weiterhin gerecht zu bleiben. Das Miteinander von Landwirtschaft und Industrie sei und bliebe eine große Herausforderung. Diese besondere Konstellation sei typisch für diese Region, sie würde in der Form vor allem Südniedersachsen betreffen. Er möchte deswegen zukünftig genau hierin sein besonderes politisches Augenmerk richten.

 

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