CDA Salzgitter fordert Änderungen an Elektroroller-Verordnung

9. April 2019
Unter anderem geht es um diese "Elecric Scooter", die bisher in Deutschland keine Straßenzulassung haben. Symbolbild: Pixabay
Salzgitter. Die CDA Salzgitter sieht Änderungsbedarf am Entwurf der Elektroroller-Verordnung, wie sie derzeit vom Bundesverkehrsministerium in die parlamentarischen Beratungen eingebracht wird, so die CDA in einer Pressemitteilung.

Stefani Steckhan, Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter erläutert: „Aktuell ist eine Elektroroller-Verordnung des Bundesverkehrsministeriums im parlamentarischen Beratungsprozess. Danach sollen künftig Gehwegflächen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen bis zu einer Geschwindigkeit von 12 km/h generell genutzt werden dürfen. Hinzu kommt, dass sie auch noch als Abstellfläche für diese Fahrzeuge dienen dürfen sollen.“

Kein „Recht des Stärkeren“ 

Aus Sicht der CDA Salzgitter gehe diese Verordnung in der vorgelegten Form zu weit, da hierdurch Unfälle regelrecht vorprogrammiert seien. Denn in der Realität sei es bereits jetzt zu erleben, dass einige motorisierte Verkehrsteilnehmer, die im Übrigen nicht einmal durch ein Nummernkennzeichen identifiziert werden könnten, die sich die Fußwegfläche mit Nutzern von zum Beispiel Rollatoren teilen sollen, für sich das „Recht des Stärkeren“ reklamieren.

Steckhan: „Nicht nur für behinderte Menschen, sondern auch für Seniorinnen und Senioren sowie für Eltern kleiner Kinder ist es wichtig, dass das anders geregelt wird. Es sollte nicht der Regelfall, sondern nur der Ausnahmefall sein, dass Fahrzeuge wie Elektroroller Flächen für Fußgänger nutzen. Hier muss dringend nachgebessert werden und das berechtige Interesse aller Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer besser austariert werden.“

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: salzgitter@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26