Helios Klinikum: „Mehr Babys brauchen mehr Hebammen“

20. März 2019
Das Helios Klinikum Salzgitter möchte mehr Personal und ein erweitertes Angebot in der Klinik für Geburtshilfe. Symbolfoto: Pixabay
Salzgitter. Fast vier Jahre ist es bereits her, dass die Geburtshilfe am Helios Klinikum Salzgitter zum Mutter-Kind-Zentrum erweitert wurde. Mit großem Erfolg: Die Geburtenzahl steigt stetig an – von 628 im Jahr 2015 auf 790 in 2018. Unter der Leitung von Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Anna-Maria Kacprzyk, soll die positive Entwicklung weiter ausgebaut werden. Das berichtet das Helios Klinikum in einer Pressemitteilung.

Der Plan für 2019 stehe: Das Klinikum möchte eigenen Angaben zufolge mehr Personal einstellen und die Abteilung werde um weitere drei Zimmer vergrößert. Insgesamt elf Hebammen seien im Klinikum tätig, weitere fünf Stellen könnten aufgrund der steigenden Zahl an Geburten noch besetzt werden. „Mehr Babys brauchen mehr Hebammen“, erklärt Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel. 2015 wurde für 400.000 Euro die Familien-, Früh- und Neugeborenen-Station zu einem Mutter-Kind-Zentrum umgebaut mit dem Ziel, die Wöchnerinnenzimmer mit den Überwachungsräumen für Frühgeborene zu einer Einheit zusammenzuführen. Es wurden moderne Familienzimmer eingerichtet, wo die Eltern mit ihren Kindern die ersten Tage nach der Geburt gemeinsam verbringen können. Die Neugeborenen werden auch durch die Kinder- und Jugendklinik betreut, die sich Tür-an-Tür zu den Kreißsälen befindet.

Natürliche Geburtsvorgänge sollen unterstützt werden

„Wir freuen uns über die steigende Geburtenrate und danken den Eltern aus Salzgitter und der Region, dass sie uns jedes Jahr so viel Vertrauen schenken. Unser Anliegen ist es, die natürlichen Geburtsvorgänge zu unterstützen. Wir stellen aber gleichzeitig unseren Patientinnen und ihren Kindern sämtliche Möglichkeiten der modernen Geburtsmedizin zur Verfügung“, betont Kacprzyk. Damit die Abläufe bestmöglich funktionieren, stehen Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Anna-Maria Kacprzyk, mit Dr. med. Younes Roumeih, dem Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, im ständigen Austausch, um jeden Patienten möglichst optimale und aufeinander abgestimmte Behandlungsqualität zu bieten. Besonderer Wert wird auf die Einbeziehung der Eltern gelegt.

Zahlreiche Serviceangebote

Die Abteilung für Geburtshilfe bietet werdenden Eltern zahlreiche Serviceangebote: Vier moderne Kreißsäle mit einer Gebärwanne für Wassergeburten und mit Anschluss an den Operationsbereich bieten auch bei Risikoschwangerschaften höchsten Komfort und Sicherheit für Mutter und Kind. Ein erfahrenes Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften betreut Mutter, Vater und Kind vor, während und nach der Geburt. „Unsere Hebammen betreuen die Patientinnen ganzheitlich in allen Geburtssituationen: Von ganz natürlich bis hin zum Kaiserschnitt. Sie bieten naturheilkundliche Verfahren zur Schmerzerleichterung und Geburtsverbesserung an“, berichtet die Leitende Hebamme Heike Bühn. Ob Akupunktur, Homöopathie, K-Taping: Die Entscheidung darüber, welche Verfahren angewendet werden, treffen die Patientinnen.

Das Storchentaxi fährt nach Hause

Angeboten werden außerdem Rückbildungsgymnastik und Betreuung im Wochenbett. Zum Service gehört auch die professionelle Babyfotografie. Auf Wunsch fährt später das Storchentaxi Eltern und ihr Neugeborenes nach Hause. Das Kind reist dabei im Storchentaxi sicher in einer Babyschale und das Klinikum übernimmt die Kosten für die Fahrt. Seit 2016 eröffnet jeden Freitag ab 8.30 Uhr das Stillcafé und im Anschluss werden die Kinder bei der Babymassage verwöhnt. Bereits während der Schwangerschaft werden Geburtsvorbereitungskurse angeboten. In einer eigens eingerichteten Vorstellung vor Geburt erhalten werdende Eltern wichtige Informationen rund um das Thema Geburt. Die Kreißsaal-Infoabende finden immer am ersten Montag im Monat um 18:30 Uhr statt.

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