Hitzewarnung: Temperaturen weit über 30 Grad erwartet

23. Juli 2019
Mittwoch und Donnerstag soll es besonders heiß werden. Symbolfoto: pixabay
Region. Der Sommer meldet sich mit voller Kraft zurück. Ab dem heutigen Dienstag wird es wieder richtig warm. So warm, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Hitzewarnung für die gesamt Region ausgesprochen hat. Die höchsten Temperaturen von um die 35 Grad Celsius werden für Mittwoch und Donnerstag erwartet.

„Ab Dienstag wird verbreitet eine starke Wärmebelastung erwartet“, heißt es auf der Internetseite des DWD. Wie diese Belastungen aussehen können und wie man sie möglichst vermeidet, das haben kürzlich Umweltbundesamt und Deutscher Wetterdienst in einer gemeinsamen Broschüre zusammengefasst, die über den richtigen Umgang mit der „Schattenseite“ des Sommers informiert.

Warnzeichen des Körpers beachten

Sonnenbrand, Hitzeerschöpfung, Hitzeausschlag oder Hitzekollaps – alles ernstzunehmende Begleiterscheinungen im sonst so schönen Sommer. Sehr warme Tage können für jede und jeden Einzelnen sowie Familienmitglieder und Freunde zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Vor allem ältere Menschen sowie Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Grundkrankheiten, Hitzekrämpfe sowie Sonnenstich und Hitzschlag können die Folge sein. Ernstzunehmende Warnzeichen des Körpers sind: Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe in Armen und Beinen, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Puls, ein Gefühl der Erschöpfung oder von Unruhe, Verwirrtheit und ein trockener Mund.

Die neue Broschüre „Klimawandel und Gesundheit” erklärt kompakt die Zusammenhänge zwischen Wärmebelastung und gesundheitlichen Problemen. Kurz und knapp gibt er Tipps bei sommerlicher Hitze und Hitzewellen, informiert über die Symptome, das richtige Verhalten und vorsorgenden Schutz.

Einige Faustregeln für einen unbeschwerten Sommer:

  • Trinken Sie viel an heißen Tagen. Besonders geeignet sind mineralstoffhaltige Getränke wie Wasser oder Tee. Alkohol besser vermeiden.
  • Achten Sie vor allem auf ältere Personen und Kinder, die durch die Hitze besonders belastet sind. Sie brauchen gezielte Aufmerksamkeit.
  • Sport an heißen Tagen besser in den frühen Morgen- oder späteren Nachmittags- und Abendstunden. Vermeiden Sie während der Mittagshitze starke körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie auf einen angemessenen Schutz gegen ultraviolette Strahlung. Der beste Sonnenschutz sind geeignete Kleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille. Haut, welche nicht mit Kleidung bedeckt ist, muss gut mit Sonnenschutzmittel eingerieben werden.

Achtung Sommersmog!

Hohe Lufttemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung können außerdem zum so genannten Sommersmog führen. Dies ist eine zu hohe Belastung mit bodennahem Ozon und anderen Luftschadstoffen. Folgen sind Schleimhautreizungen, Einschränkungen der Lungenfunktion, Entzündungsreaktionen der Atemwege und Beeinträchtigungen der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die Broschüre „Klimawandel und Gesundheit – Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen“steht zum Download auf der Seite des DWD bereit.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: salzgitter@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26