Kolpingsfamilie besuchte Kloster Brenkhausen

10. Oktober 2019
Die Kolpingfamilie besuchte das koptisch-orthodoxe Kloster in Brenkhausen. Foto: Kolpingfamilie Salzgitter-Bad
Salzgitter. Wie die Kolpingsfamilie Salzgitter-Bad in einer Pressemitteilung berichtet, besuchte sie gemeinsam mit der katholischen St. Mariengemeinde das koptisch-orthodoxe Kloster Brenkhausen bei Höxter. Dabei habe man viel über die andere Strömung des Christentums und ihre Ursprünge erfahren.

„Diese Begegnung wird eine lang anhaltende Wirkung auf uns Mitfahrer haben“, so Diakon Manfred Peinemanns Resümee am Ende des Besuchs im koptisch-orthodoxen Kloster Brenkhausen bei Höxter. Peinemann aus der katholischen St. Marien-Gemeinde Salzgitter-Bad hatte zusammen mit Kolpings- und Gemeindemitgliedern aus Salzgitter, Wolfenbüttel und Hildesheim im Kloster eine von Wolfgang Jainta vermittelte Begegnung mit dem Diözesanbischof für Norddeutschland Anba Damian. Der Bischof ist der Vertreter der Koptisch-Orthodoxen Kirche bundesweit für die Ökumene und im öffentlichen Leben. Nach dem von allen als besonders herzlich empfundenen Empfang durch Bischof Anba Damian erlebten die Besucher den gastfreundschaftlichen Brauch des gemeinsamen Brotbrechens. Danach folgte eine Führung durch das Kloster. 1993 erwarb die koptisch-orthodoxe Kirche das ehemalige Zisterzienserinnen- bzw. Benediktinerinnen-Kloster in Brenkhausen. Unter der Leitung von Bischof Damian werde es seitdem denkmalgerecht und fachkundig saniert. Heute sei das Kloster eine ökumenische Begegnungsstätte, ein beliebtes Ausflugsziel und ein renommierter Tagungsort, wie die Kolpingsfamilie berichtet.

Die Gäste hätten viel über den Ursprung der Kopten erfahren. Sie sind die ursprünglichen Christen Ägyptens und führen ihre Gründung auf den heiligen Apostel und Evangelisten Markus zurück. Heute lebten sie auch in Amerika, Asien, Australien, Afrika und hier in Europa. Bei einer abschließenden kurzen Andacht wurde dem Diakon aus Salzgitter die besondere Ehre der Konzelebration mit dem Bischof im Altarraum zuteil. Trotz gemeinsamer Wurzeln der beiden christlichen Kirchen sei das auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Nach dem Klosterbesuch führte die Fahrt durch das Weserbergland in die Kirche der Benediktiner-Abtei Marienmünster mit ihren sakralen Kunstschätzen und barocken Aufbauten aus den Jahren 1683 bis 1685. Von dort wurde nach dem Kaffeetrinken die Rückfahrt angetreten.

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