Lilienthalplatz umgestaltet: Der erste Eindruck zählt

13. September 2019 von
Am Umbau des Lilienthalplatzes waren viele Partner beteiligt. Fotos und Podcast: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Gäste die nach Braunschweig kommen, zumindest die die mit dem Flugzeug reisen, bekommen nun einen anderen ersten Eindruck von der Stadt, wenn sie das Flughafengebäude verlassen. Der Lilienthalplatz wurde jetzt nach zehnmonatiger Umbauphase fertiggestellt und am heutigen Freitag offiziell eingeweiht.

„Die Zeiten, in denen der Lilienthalplatz einfach nur ein großer Parkplatz war sind vorbei“, betonte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Der Platz sei nun ein attraktives Eingangstor zur Stadt. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer ergänzte, dass der öffentliche Raum angesichts der tollen umliegenden Architektur nicht länger zurückbleibe. „Mit seiner ansprechenden Begrünung und dem Boulevard als zentraler Verbindungsachse zwischen Flughafen, Lilienthalhaus und Parkhaus haben wir den Lilienthalplatz städtebaulich enorm aufgewertet. Davon werden Geschäftsreisende ebenso wie die vielen Beschäftigten im Umfeld des Forschungsflughafens profitieren“, so Leuer.

Die Planung sei nicht einfach gewesen, man habe aber mit dem Oval eine Lösung gefunden, die den Verkehrsansprüchen genüge nicht aber wie ein Verkehrsplatz wirke. Neben der geplanten Baumbepflanzung solle der Lilienthalplatz in Kürze auch Sitzgelegenheiten erhalten, die An- und Abreisende sowie Beschäftigte der anliegenden Unternehmen zum Verweilen nutzen können.

Gerold Leppa und Hans-Georg Leuer im Interview:

Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa (li.) und Stadtbaurat Heinz Georg Leuer.

Dr. Bernhard Niehoff, Geschäftsführer der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, wies daraufhin, dass der zehnmonatigen Bauzeit eine lange Vorplanung vorangegangen sei. Insgesamt habe man 3,7 Millionen Euro investiert. Und das nicht nur in Dinge, die man jetzt sehe. Es seien jede Menge Kanäle und Leitungen verlegt worden. Demnächst würden die Planungen für das zweite Lilienthalhaus beginnen.

Fahrradstruktur fehlt noch

Matthias Disterheft, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH, betonte, dass man in Braunschweig viel mehr solcher Verkehrsknotenpunkte benötige. Die Anbindung des ÖPNV sei gut gelungen, allerdings fehle es noch an Struktur für den Fahrradverkehr.

Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten wies auf die noch immer vorhandene Lärmproblematik hin. Zudem betonte er, dass man im Bezirksrat hoffe, dass hier kein Tourismusbetrieb und somit eine regelmäßige Belastung entstehe.

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