Pastor Hans Schweda verabschiedet sich in den Ruhestand

19. August 2019
Volker Menke und Hans Schweda im Kreis von Kirchenvorstehern und Kollegen. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine
Hohenhameln. Zu den feierlichen Klängen des Posaunenchores zog Pastor Hans Schweda gestern Nachmittag gemeinsam mit Superintendent Dr. Volker Menke, dem Kirchenvorstand und vielen Kollegen in die evangelische St.-Laurentiuskirche ein. Nach 22 Jahren als Seelsorger in Hohenhameln hieß es Abschied nehmen. Dies berichtet der evangelisch-lutherische Kirchenkreis.

„Es freut mich, dass ihr alle dabei seid, bei meinem letzten Gottesdienst im Amt. Ich habe schon ein bisschen gemischte Gefühle, aber es geht kein Weg daran vorbei – heute ist der Abschiedstag“, habe Pastor Schweda die Gemeinde in der voll besetzten Kirche begrüßt. Seine ganze Familie habe viele, viele gute Erinnerungen an die Zeit in Hohenhameln. Viele Briefe und Karten hätten ihn in den zurückliegenden Wochen erreicht. „Einer von einem älteren Herrn, der heute leider nicht hier sein kann, aber in der Zeitung von meinem Abschied gelesen hat. Er hat bemängelt, dass im Bericht über meine Jahre hier das Wichtigste fehlte: die Gottesdienste und Predigten. Naja, ich empfinde mich selbst nicht als großen Redner und die große Erweckung ist hier ja auch nicht ausgebrochen“, habe der Seelsorger mit einem Augenzwinkern gemeint. Die Verkündigung des Evangeliums sei ihm aber immer das wichtigste Anliegen gewesen, denn davon lebten und zehrten Christen.

Mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand

„Das mit der nicht ausgebrochenen Erweckung würde ich mir nochmal überlegen. Sieh dich doch mal um hier in der Kirche. Du bist jemand, der seinen Beruf mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand ausgeübt hat. Dazu hat immer wieder auch deine Frau Monika beigetragen“, lobte Superintendent Dr. Volker Menke. Er habe den Pastor entpflichtet und ihn und seine Frau mit Segensworten in den neuen Lebensabschnitt entlassen. Pastor Schweda habe dann noch einmal den Segen für die Gemeinde gesprochen, bevor Bürgermeister Lutz Erwig den Reigen der Grußworte eröffnet habe. Für den gelungenen musikalischen Rahmen sorgten auch der Kirchenchor und Christopher Kleeberg an der Orgel. Viele Freunde und Weggefährten haben noch einmal die Arbeit Schwedas gewürdigt. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus und im regengeschützten Garten habe es dann bei Kaffee und Kuchen noch reichlich Gelegenheit für persönliche Worte gegeben.

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