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Schacht KONRAD: „Gutem Geld schlechtes hinterher werfen“

8. März 2018
Foto: Alexander Panknin
Salzgitter. Die Inbetriebnahme von Schacht KONRAD verschiebt sich erneut. Lesen Sie dazu eine Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Wir veröffentlichen diese ungekürzt und unkommentiert.

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„Gutem Geld schlechtes hinterher werfen“ sagt man, wenn versucht wird kostspielig etwas zu regeln, das nicht zu regeln ist. Gemeint sein können aber auch Prozesse oder Projekte, die so aussichtslos oder wacklig sind, dass sie nicht zu retten sind und man lieber die Finger davon lassen sollte.

1988, 1996, 2013, 2019, 2022 und jetzt also 2027; das die Jahreszahlen die vom jeweiligen Betreiber für die Inbetriebnahme des Atommülllagers Schacht KONRAD genannt wurden. Es dauert länger, es wird teurer, die Diskrepanz zwischen Plan und Realität wird immer größer und bei alldem geraten Sicherheitsaspekte immer weiter in den Hintergrund. Zusätzlich wird das Projekt augenfällig immer sinnloser: fehlende Rückholbarkeit, ungeklärte Transportfragen, und für große Mengen schwach- und mittelradioaktiven Mülls wird ein weiteres Lager notwendig werden.

„Es wird immer absurder, dass an einem falschen und offensichtlich nicht umsetzbaren Projekt festgehalten wird, nur weil es dafür eine Genehmigung gibt. Das Projekt KONRAD muss endlich aufgeben werden. Schacht KONRAD bleibt ein Irrweg, der nur immer weiter weg von tatsächlichen Lösungen führt.“ so Ludwig Wasmus von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

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