Schumi wird 50 – Eine Formel-1-Legende mit Helmen aus Salzgitter

3. Januar 2019 von
Michael Schumacher gewann sieben Weltmeister-Titel in der Formel 1. Auf seinen Helmen trug er dabei jahrelang ein Design aus Salzgitter. Foto: imago/Crash Media Group; Nick Wenkel
Salzgitter. Formel-1-Legende Michael Schumacher feiert am heutigen Donnerstag seinen 50. Geburtstag. Über den Gesundheitszustand des siebenmaligen Weltmeisters ist auch fünf Jahre nach seinem folgenschweren Ski-Unfall nicht viel bekannt, die großartigen Siege sind aber nach wie vor jedem Fan in Erinnerung. Was viele jedoch nicht wissen: Seine Weltmeister-Helme kamen aus Salzgitter.

Michael Schumacher, Nico Rosberg, Sebastian Vettel: Rennfahrer, denen jeder Formel-1-Fan vermutlich den richtigen Helm zuordnen kann. Doch was viele nicht wissen: Die Designs stammen aus Salzgitter. Jens Munser ist seit vielen Jahren für die bunten Helmdesigns in der Formel 1 verantwortlich und Anlaufstelle Nummer 1 für die Motorsportler.

Erinnerungen an das erste Gespräch

Für sieben Formel-1-Fahrer und viele andere Rennsportler ist Jens Munser aktuell kreativ zuständig, unter anderem für Sebastian Vettel, Max Verstappen und für Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, der heute seinen 50. Geburtstag feiert. Auch für Papa Michael hat Munser damals den einen oder anderen Rennhelm designt. An sein erstes Gespräch mit dem Rekord-Weltmeister erinnert sich der Salzgitteraner noch heute. „Ich stand damals im Baumarkt und musste ein paar Sachen einkaufen. Auf einmal klingelte mein Telefon und Michael Schumacher war in der Leitung. Während ich mit ihm telefonierte, gingen dann auch noch zwei Leute mit einer Ferrari-Kappe an mir vorbei. Wenn die gewusst hätten, wen ich im Gespräch hatte“, erinnert sich der Helmdesigner.

Sohn Mick auf dem Sprung in die Formel 1

Michael Schumacher fuhr mit den Helmen von Jens Munser viermal zum Weltmeister-Titel. Gut möglich aber, dass er schon bald auch einen weiteren Schumi die Formel-1-Helme farblich gestalten kann. Mit dem Gewinn der Formel-3-Meisterschaft und dem Wechsel in die Formel 2 macht Mick Schumacher auch bei den Teams in der Königsklasse des Rennsports auf sich aufmerksam – und seinen Papa mit ziemlicher Sicherheit sehr stolz.

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