Sportstättensanierung: Das sagen die Landtagsabgeordneten

4. März 2019
Symbolfoto: Nick Wenkel
Region. Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius hat am heutigen Montag die Förderrichtlinie für das Landesprogramm zur Sanierung der niedersächsischen Sportstätten angekündigt. Eine Entscheidung, die auf sehr viel Zuspruch der Landtagsabgeordneten aus unser Region stößt.

Insgesamt wird die SPD-geführte Landesregierung in den Jahren 2019 bis 2022 100 Millionen Euro für die Sanierung von kommunalen und Vereinssportstätten zur Verfügung stellen. Die Förderrichtlinie wird in den nächsten Tagen im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht und damit in Kraft treten. Ab sofort ist die Richtlinie auch über das Internetportal des Ministeriums für Inneres und Sport einsehbar.

Dunja Kreiser, SPD-Landtagsabgeordnete aus Wolfenbüttel, dazu: „Durch die Veröffentlichung der Förderrichtlinie ist der Startschuss für die Kommunen und Vereine gefallen – ab sofort können die Fördermittel beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport beantragt werden.“ Kommunen können die Fördermittel ebenso beantragen wie Vereine, die im Landessportbund organisiert sind. Dabei werden 80 Prozent der Gesamtsumme an die Kommunen und 20 Prozent an die Vereine in Niedersachsen gehen. Durch die neue Richtlinie soll dabei insbesondere die Sanierung von Turn- und Schwimmhallen, aber auch von Sportplätzen gefördert werden. Bewerbungsschluss für die erste Förderphase ist der 31. Mai 2019. Dunja Kreiser: „Sport fördert die Gesundheit und trägt entscheidend zu Integration und Teilhabe bei. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass unsere Sportanlagen in einem guten Zustand sind.“

Der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Marcus Bosse (SPD) erklärt dazu: „Der Schwerpunkt der Förderung wird im Bereich der Hallenschwimmbäder und Mehrzweck-Sporthallen liegen. Wir müssen sicherstellen, dass sportlich aktive Bürgerinnen und Bürger auch moderne und angemessene Sportstätten zum Trainieren haben.“ Stefan Klein, SPD-Landtagsabgeordneter aus Salzgitter, erklärt: „Wir wollen, dass sich die Rahmenbedingungen für Sporttreibende verbessern. Mit dem nun auf den Weg gebrachten Förderprogramm stellen wir sicher, dass der Investitionsstau im Bereich der Sportstätten teilweise abgebaut wird.“

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