TAG Wohnen und Flinkster bringen Carsharing nach Fredenberg

15. März 2019
Thomas Hofmann zeigt Claudia Hoyer an einem Fahrzeug wie einfach es ist das Fahrzeug zu öffnen. Das geht mit der Kundenkarte oder mit der Smartphone App. Fotos: Karliczek
Salzgitter. Mobil sein auch ohne eigenes Auto – das möchte die TAG Wohnen & Service GmbH (TAG Wohnen) ihren Mietern künftig ermöglichen und startet eine Kooperation mit Flinkster, dem Carsharing-Anbieter der Deutschen Bahn. Zusammen arbeiten die Partner daran, Carsharing in Wohnquartieren zu etablieren, so die TAG Immobilien AG.

Fünf Flinkster-Fahrzeuge haben im Rahmen der Kooperation am TAG Wohnen Standort Salzgitter ihr Zuhause. Für die Mieter in Salzgitter-Fredenberg sei der Weg zum Carsharing-Auto dann besonders kurz, denn die neue Flinkster-Station befinde sich direkt in ihrem Quartier gegenüber dem TAG-Hausmeisterbüro in der Julius-Leber-Straße 1. Eine gebührenfreie Anmeldung zum Flinkster-Carsharing bietet das Wohnungsunternehmen all seinen Mietern in den deutschlandweit rund 84.000 Wohneinheiten an. Sie können den TAG-eigenen Registrierungslink nutzen und bundesweit Flinkster-Fahrzeuge buchen. Ob ins Grüne oder zum Großeinkauf, ihren Mietern ermögliche die TAG Wohnen damit eine flexible und kostensichere Fahrt.

Mit der karte öffnet sich das Auto von alleine. Der Schlüssel zum Fahrzeug befindet sich dann im Hanschuhfach.

Bei der Partnerwahl sei es dem Vermieter vor allem um eine hohe geografische Abdeckung gegangen. Mit dem Angebot der Deutschen Bahn wäre die Entscheidung auf das größte stationsbasierte Carsharing-Netzwerk im Land gefallen, das bereits in über 400 Städten mit mehr als 4.500 Fahrzeugen präsent sei. Die Flinkster-Station ins Wohnquartier am stark befahrenen Kurt-Schumacher-Ring zu legen, bedeute für die TAG Wohnen die realistische Chance auf eine hohe verkehrsentlastende Wirkung. Diesen Effekt bescheinige auch der Bundesverband CarSharing e.V. in seinem aktuellen Bericht.

Beitrag zum Klimaschutz

Claudia Hoyer, Vorstand der TAG Immobilien AG: „Mit dem Marktführer Flinkster können wir ein weiteres attraktives Angebot für unsere Mieter direkt im Wohnquartier schaffen. Wir hoffen, dass viele Mieter das Angebot nutzen und wir damit zu einer klima- und stadtverträglichen Mobilität beitragen.“ Im Laufe des Jahres werde die Flinkster-Flotte am Fredenberg noch um ein Elektroauto erweitert. Nach der Testphase in Salzgitter und am TAG Wohnen Standort Erfurt solle das Projekt auf weitere Standorte ausgedehnt werden.

Claudius Oleszak, Leiter Immobilienmanagement am Standort Salzgitter begrüßt die Partnerschaft mit Flinkster ebenfalls: „Wir haben in Salzgitter bereits viele innovative Quartiersprojekte umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Flinkster ist eine Möglichkeit, den Autobesitz in unseren Wohnquartieren zu senken und dennoch alle Mobilitätschancen zu gewährleisten. Das trägt auch zu noch mehr Lebensqualität bei.“ Thomas Hofmann, Regionalleiter Vertrieb Ost, Deutsche Bahn Connect, ist überzeugt: „Mit dem Projekt übernimmt die TAG Wohnen Verantwortung und leistet einen wertvollen Beitrag, das Leben in der Stadt attraktiv zu gestalten. Mit der Einrichtung von Flinkster-Stationen im unmittelbaren Wohnumfeld ist für die Mieter jederzeit die Wahlmöglichkeit zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad und einem Auto gegeben.“

Bei wenigen Kilometern günstiger als eigener Wagen

Kein eigenes Auto mehr vor der Wohnungstür, das klingt nach Zukunftsszenario. Bereits jetzt nutzen fast 2,5 Millionen Menschen in Deutschland Carsharing. Dabei sei ein geteiltes Auto nicht nur flexibel und umweltfreundlich. Laut Bundesverband Carsharing e. V. wäre es für viele Haushalte auch günstiger als ein eigenes. Faustregel: Wer weniger als 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto zurücklege, spare mit Carsharing Geld. Die Deutsche Bahn Connect baut das Flinkster-Netzwerk weiter aus und setzt ergänzend zur Kooperation mit Wohnungsunternehmen auf weitere Standorte, die täglich ohnehin von vielen Menschen besucht werden. Dazu gehört die Bereitstellung von Flinkster-Fahrzeugen auf knapp 200 Parkplätzen von Lidl-Filialen in zwölf Bundesländern. Ebenfalls neu seien Kooperationen mit Landkreisen, in denen kommunale Fuhrparks durch Carsharing-Fahrzeuge ergänzt beziehungsweise ersetzt werden. Der öffentlichen Hand entstünden daraus Kostenvorteile, gleichzeitig könnten die Mitarbeiter der Verwaltung das Angebot dienstlich wie privat nutzen. Auch Einwohner und Touristen hätten die Gelegenheit, die Fahrzeuge zu den üblichen „Flinkster“-Tarifen zu nutzen.

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