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Verfahren gegen mutmaßliches Mitglied der PKK eröffnet

9. März 2018
Symbolfoto: Thorsten Raedlein
Celle/Salzgitter. Am heutigen Freitag beginnt die Hauptverhandlung gegen den 57‑jährigen türkischen Staatsangehörigen Zahir A. am Oberlandesgericht Celle. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle wirft dem Angeklagten vor, Mitglied in der „Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) und damit in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zu sein.

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Der Angeklagte soll in der Zeit von März 2014 bis Ende Juni 2015 als Gebietsleiter der „Arbeiterpartei Kurdistans“ („Partiya Karkeren Kurdistan“ – PKK) und ihrer Europaorganisation „Kurdische Demokratische Gesellschaft in Europa“ („Civaka Demokratik a Kurdistan“ – CDK) im PKK‑Gebiet Salzgitter tätig gewesen sein. Als Gebietsverantwortlicher soll er in herausgehobener Leitungsfunktion die organisatorischen, finanziellen, personellen und propagandistischen Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs geregelt und die ihm übergeordneten Kader über die Ergebnisse der Arbeit informiert haben.

Der Angeklagte befindet sich seit dem 18. Juli 2017 aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Oberlandesgerichts Celle in Untersuchungshaft.

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