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Verschiebung der Inbetriebnahme belegt die mangelnde Eignung

8. März 2018
Foto: DIE LINKE
Salzgitter. Das Bundesumweltministerium hat heute mitgeteilt, dass die Inbetriebnahme des Atommülllagers Schacht Konrad in Salzgitter von 2022 auf 2027 verschoben wird. Dazu erklären Hermann Fleischer (Vorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Salzgitter) und Victor Perli (LINKEN-Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel):

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„Wir fordern die Bundesregierung auf, die Pläne zur Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad aufzugeben. Die Bundesregierung hat vor 35 Jahren entschieden, dass das einstige Eisenerz-Bergwerk zum Atommülllager umgebaut werden soll. Seitdem wird versucht passend zu machen, was nicht passt. Die Inbetriebnahme wurde bereits mehrfach verschoben. Die neuerliche Verzögerung belegt erneut die mangelnde Eignung. Es hat bei Schacht Konrad nie ein faires Auswahlverfahren mit einem Standortvergleich gegeben. Der Stand von Wissenschaft und Technik ist längst überholt. Ein Neuanfang bei der Standortsuche ist überfällig. Das Endlagerprojekt Schacht Konrad muss beerdigt werden anstatt Atommüll im unsicheren Schacht Konrad zu beerdigen.“

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Fertigstellung des Endlagers Konrad verzögert sich

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