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Warnstreiks: 1.700 im Streik, 1.500 auf der Kundgebung

15. März 2018
Wertmüller kündigt an, dass es vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April noch zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommen können. Fotos: ver.di
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Region. Eine positive Bilanz des heutigen Warnstreiks zieht die Gewerkschaft ver.di in Süd-Ost-Niedersachsen in einer Pressemitteilung: Mit 1.700 Streikenden in Braunschweig, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel sei die Beteiligung sogar über den eigenen Erwartungen gelegen

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Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller: „Die Einschränkungen waren merkbar und das war auch so beabsichtigt.“

Unter anderem hätten die Streiks folgende Auswirkungen gehabt:

  • kein ÖPNV in Braunschweig, kein Kundenzentrum – Streik der Verkehrs GmbH
  • keine Müllabfuhr in Salzgitter und Einschränkungen in Braunschweig
  • geschlossene oder nur teilweise offene Kitas in Braunschweig und Wolfenbüttel, geschlossen Jugendzentren
  • Ausstand bei BS Energy und der Stadtentwässerung
  • Ausstand bei WEVG (Energie), Städt. Regierbetrieb und Eigenbetrieb Gebäudemanagement (EB 85)
  • Einschränkungen in den Stadtverwaltungen Braunschweig, Wolfenbüttel, Peine und Salzgitter
  • Einschränkungen bei den Jobcentern und der Agentur für Arbeit
  • Ausstand Stadtbad Wolfenbüttel und Braunschweig

Wertmüller kündigt an, dass es vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April noch zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommen können: „Die Osterferien nehmen wir aus aber danach sind weitere Aktionen möglich!

Ein Arbeitgeberlager, das nicht verstehen will, dass auch Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes, der Ver- und Entsorgung und des Nahverkehrs eine angemessene Einkommensentwicklung erwarten, wird es eben lernen müssen.“

Eindrücke vom Streik

Die Peiner ver.di-Frauen und Männer auf der Straße

Die ver.di Vorsitzende aus Peine, Nanni Rietz-Heering, freute sich über die 140 ver.di-Frauen und Männer aus Peine, die bereit waren mit ihrem Warnstreik eine deutliche Aufforderung an die Arbeitgeberseite zu richten und für ihre Forderungen auf die Straße zu gehen. „Sie kämpfen damit auch für alle, die heute nicht dabei sind und setzen damit ein Zeichen der Solidarität. Gern hätten wir die Komba heute an unserer Seite gehabt“, betont Rietz-Heering.

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